| | Wie alles einmal anfing
Jugendliche Beobachter tummelten sich im Sommer 1973 immer dann am Rande des
Geschehens, wenn die aktive Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Negenborn für den
Gemeindewettkampf übte: Hartwig Martens, Jörg Krause, Jürgen und Bernd Peters
zeigten so als Zaungäste in schöner Regelmäßigkeit ihr Interesse an der
Feuerwehr. Ob es nun das rote Auto mit dem Signalhorn oben drauf war oder das
aus den Strahlrohren spritzende Wasser, was sie derart faszinierte, ist bis
heute nicht endgültig geklärt. Schließlich gaben sich die Jungen nicht mehr
nur noch mit dem Zuschauen zufrieden. Eines Tages nahm Hartwig Martens seinen
ganzen Mut zusammen und fragte bei den aktiven Kameraden nach, ob er und seine
Freunde nicht auch mitmachen könnten. Und die Antwort von Georg Kohne war kurz
und klar: „Wenn ihr eine Gruppe zusammen bekommt, dann mal los." Das war
für die vier das Startsignal. Sie rührten im Dorf die Werbetrommel und in
kürzester Zeit hatten sie zehn Jungs zwischen 10 und 16 Jahren zusammen. Georg
Kohne hielt sein Wort und wies die Gruppe erst einmal in die Feuerwehrmaterie
ein. Als die Erntezeit kam, wurde für den Landwirt die Zeit für die
Jugendlichen knapp. In Jochen Krause fand sich am 3. September 1973 ein Jugendwart, als
Stellvertreter standen ihm Harry Romp und Peter Wedegärtner zur Seite. Viele
Jahre verbrachten sie ihre Freizeit mit den Jugendlichen, sei es für
Wettkämpfe, Dorfabende, Besichtigungen, Bastelabende und gemeinsame Fahrten.
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